Schon in frühester Kindheit übernahm ich gern die Betreuung der Nachbarhunde. Als ich älter wurde verdiente ich mir ein bisschen Taschengeld dazu, indem ich Gassi mit Nachbarshund ging. Quasi wurde damals schon der Grundstein für mein Unternehmen Pfotenfreude gelegt.

 

Als Einstieg ins Berufsleben lernte ich dann aber Groß-und Außenhandelskauffrau und blieb auch für einige Jahre dem Büro treu. Allerdings war der Wunsch nach einem eigenen Hund mit dem Berufsalltag im Büro nicht wirklich zu vereinbaren und so musste dieser Wunsch bis März 2007 auf seine Erfüllung warten.

 

 

 

Damals hatte ich das große Glück die Genehmigung zu erhalten, einen Hund mit ins Büro nehmen zu dürfen, also zog „Garry“, ein Dackelmischling aus dem Franziskus Tierheim, zu mir. Garry war bereits sehr alt als er zu mir kam und leider musste ich Ihn nach etwas über drei Jahren im September 2009 über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Er hinterließ eine große Lücke.

 

 

 

 

Im August 2010 wollte ich diese Lücke wieder schließen und befasste mich mit dem Gedanken, einem neuen Hund ein Zuhause zu geben. Für mich stand fest, dass es ein Hund aus dem Tierschutz sein sollte, ich fuhr also ins Tierheim nach Groß Hansdorf und da saß er. Mit großen Augen schaute „Paxe“ mich an und ich verliebte mich umgehend in ihn.

Damals als Schäferhundmischling aus dem Tierheim geholt, stellte sich bald raus, dass ich gar keinen Mischling hatte, sondern einen zu klein geratenen Beauceron, einen französischen Herdenschutzhund.

Auch ihn durfte ich wie vorher „Garry“ mit ins Büro nehmen.

 

Mit zunehmendem Alter wurde allerdings klar, dass ein Herdenschutzhund im Büroalltag nicht unbedingt glücklich ist und auch ich war in meinem Job, als Personalberaterin mit 150 Mitarbeitern unter meiner Betreuung, nicht mehr glücklich. Ich beschloss, meinen Job an den Nagel zu hängen, um mir eine Auszeit zu nehmen und darüber nachzudenken, was ich mit meinem Leben anfangen wollte.

Schnell war für mich klar, dass mein Weg mich nicht zurück in ein Büro führen würde, ich wollte in der Natur arbeiten, meinen Hund ständig bei mir haben und gemeinsam mit ihm arbeiten. Als dann im Oktober 2014 auch noch „Lissy“ als „Teilzeithund“ in unser Leben trat, war endgültig klar, dass ein Bürojob nicht mehr möglich war.

 

 

 

 

Bei meinen Streifzügen durch die Natur, mit nun meist zwei Hunden konnte ich die Seele baumeln lassen und war glücklich. Freunde und Bekannte fragten mich, ob ich jetzt wo ich ja ausreichend Zeit hatte und ja eh mit „Paxe“ und „Lissy“ Gassi ging, nicht Ihren Hund mitnehmen könne. Bei diesen Freundschaftsdiensten, die ich sehr gern machte, viel mir meine Taschengeldaufbesserung aus meiner Kindheit wieder ein und ich befasste mich mit dem Gedanken, ein Unternehmen zu gründen und mich selbstständig zu machen.

Nach anfänglichen Zögern packte mich dann aber ein „wenn nicht jetzt wann dann“ und „was hast du schon zu verlieren“. Aber wenn ich das machen wollte, dann wollte ich es auch richtig machen. Also leitete ich alles in die Wege. Ich meldete ein Gewerbe an und legte meine Prüfung zum gewerblichen Freilaufen von fremden Hunden ab, kaufte mir einen Transporter und tüftelte gemeinsam mit Hundebesitzern und Freunden an einem geeigneten Umbau zum Hundemobil und mein Kleinunternehmen „Pfotenfreude“ war geboren.

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